Innere Konflikte lösen: Eine Humee Hum Brahm Hum Meditation

 

Innere Konflikte können entstehen, wenn unterschiedliche Gedanken, Gefühle oder Prioritäten uns in entgegengesetzte Richtungen ziehen. Vielleicht bist du dir bei einer Entscheidung unsicher, stehst zwischen dem, was du möchtest, und dem, was du glaubst tun zu sollen, oder deine Gedanken kommen einfach nicht zur Ruhe.

Der Versuch, alles sofort zu lösen, kann manchmal noch mehr Anspannung erzeugen. Eine kurze Pause kann dir Raum geben, wahrzunehmen, was gerade in dir geschieht, ohne sofort eine Antwort finden zu müssen.

Unsere geführte Übung Innere Konflikte lösen: Eine Humee Hum Brahm Hum Meditation verbindet eine sanfte, umarmende Armhaltung mit der Wiederholung eines Mantras. Es geht nicht darum, deine Gedanken zu einer Übereinstimmung zu zwingen. Stattdessen kannst du zuhören, beobachten und einen ruhigeren Moment schaffen, in dem unterschiedliche Gefühle wahrgenommen werden dürfen.

Bereite dich auf die Meditation vor

Finde eine bequeme Sitzposition und lasse deinen Körper entspannen.

Kreuze deine Arme sanft vor deinem Körper und lege deine Hände an die gegenüberliegenden Seiten deines Brustkorbs, wie es im Video gezeigt wird. Halte deine Schultern entspannt und vermeide es, die Hände fest gegen deinen Körper zu drücken.

Schließe deine Augen oder senke deinen Blick, wenn sich das angenehmer anfühlt. Atme einige Male natürlich ein und aus und gib dir einen Moment, um anzukommen.

Du kannst die Situation, die deinen inneren Konflikt auslöst, kurz wahrnehmen. Du musst sie jedoch nicht analysieren oder vor Beginn der Meditation eine Lösung finden.

Höre dem Mantra zu und wiederhole es

Das in dieser Meditation verwendete Mantra lautet:

Humee Hum Brahm Hum.

Lasse dich von der Aufnahme führen und beginne, das Mantra zu wiederholen.

Eine perfekte Aussprache oder Gesangstechnik ist nicht das Ziel. Höre aufmerksam auf den Klang des Mantras, deine eigene Stimme und den Rhythmus, der durch die Wiederholung entsteht.

Fahre ungefähr drei Minuten lang fort. Atme dabei natürlich und halte deinen Körper entspannt. Bleibe beim Klang des Mantras und beim sanften Kontakt deiner Hände mit deinem Brustkorb.

Wenn Gedanken an die Situation zurückkehren, nimm sie wahr und lenke deine Aufmerksamkeit behutsam wieder auf das Mantra. Du musst während der Übung nicht entscheiden, welcher Gedanke richtig oder falsch ist.

Halte inne und höre zu

Atme am Ende des Chantens auf angenehme Weise ein.

Wenn es sich sicher und natürlich anfühlt, halte kurz inne, bevor du ausatmest. Vermeide jede Anstrengung und halte deinen Atem nicht länger an, als es angenehm ist. Du kannst diese Pause auch auslassen und normal weiteratmen.

Höre auf, das Mantra zu wiederholen, und lausche einfach. Nimm wahr, ob sein Klang noch leise in deinen Gedanken nachhallt. Beobachte deine Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen, ohne zu versuchen, sie zu verändern.

Atme sanft aus, löse deine Arme und entspanne dich, wenn du bereit bist.

Gib dir selbst Raum

Diese Meditation verlangt nicht von dir, eine Entscheidung zu treffen oder ein unangenehmes Gefühl verschwinden zu lassen.

Nutze die letzten Momente der Übung stattdessen, um wahrzunehmen, ob sich etwas verändert hat. Deine Gedanken wirken vielleicht ruhiger, eine neue Perspektive zeigt sich oder zunächst verändert sich gar nichts. Alle diese Reaktionen sind vollkommen in Ordnung.

Wenn ein hilfreicher Gedanke auftaucht, kannst du ihn nach der Meditation aufschreiben, ohne das Gefühl zu haben, sofort danach handeln zu müssen.

Kombiniere deine Übung mit Basis Kräuter

Gestalte ein einfaches Teeritual mit Basis Kräuter von Shoti Maa.

Dieser Bio-Kräuter- und Gewürzaufguss verbindet Birkenblätter, Krauseminze und Löwenzahnwurzel mit Zitronengras, Melisse, Fenchel und weiteren aromatischen Kräutern und Gewürzen. Sein frischer, kräuterbetonter Geschmack macht ihn zu einer angenehmen Begleitung für einen ruhigen Moment des Zuhörens und Nachdenkens.

Übergieße einen Teebeutel mit 300 ml frisch aufgekochtem Wasser bei 100 °C und lasse ihn 5 bis 7 Minuten ziehen. Bereite deinen Tee vor Beginn der Meditation zu und lasse ihn während der Übung etwas abkühlen.

Genieße deine Tasse danach langsam und nimm dir noch einen Moment Zeit, bevor du zu deinem Alltag zurückkehrst.

Nimm die Erfahrung mit in deinen Alltag

Du kannst zu dieser Meditation zurückkehren, wenn du dich zwischen unterschiedlichen Gedanken, Gefühlen oder möglichen Entscheidungen hin und her gerissen fühlst.

Die Übung liefert möglicherweise keine sofortige Antwort, kann dir aber einen Moment geben, in dem du Abstand vom Entscheidungsdruck gewinnst. Höre zu, wiederhole das Mantra und lasse die Erfahrung sich auf ihre eigene Weise entfalten.

Eine sanfte Umarmung. Ein wiederholtes Mantra. Eine wärmende Tasse. Ein wenig Raum in dir.

Wichtige Sicherheitshinweise

Atme während der gesamten Übung angenehm und ohne Anstrengung. Halte deinen Atem nicht an, wenn dies Anspannung, Schwindel, Unruhe oder Unwohlsein verursacht. Wenn du eine Atemwegs-, Herz-Kreislauf- oder andere Erkrankung hast und dir nicht sicher bist, ob das Anhalten des Atems für dich geeignet ist, wende dich an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

Diese Meditation ist als allgemeine Achtsamkeitsübung gedacht. Sie garantiert keine Lösung persönlicher oder emotionaler Schwierigkeiten, ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung und verspricht kein bestimmtes körperliches oder emotionales Ergebnis.

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